Kolumne

  • Kindchen, ich bin so alt, bei mir kommt nicht mehr der Arzt, sondern der Archäologe zur Behandlung

    Zum Jahresanfang möchte ich Ihnen eine kleine Geschichte aus meinem Buch „Lizenz zum Händchenhalten“ nicht vorenthalten. Sie zeigt, dass alles noch möglich ist. Sogar wenn man gar nicht mehr damit rechnet. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen zum Start ins neue Jahr, dass alles möglich wird was Sie sich wünschen. Happy End im Himmel Walburga…

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  • Zeit um Danke zu sagen!

    Das Jahr neigt sich dem Ende zu und viele wunderbare Momente sind Vergangenheit. Ich durfte die unterschiedlichsten Menschen kennenlernen, Freunde treffen und neue Wege gehen. Es war ein gutes Jahr und ich bin sehr dankbar dafür. Jetzt stehen mir und auch Ihnen neue spannende Zeiten bevor. Ein unbeschriebenes Blatt, das darauf wartet, beschrieben zu werden.…

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  • Nix is, mit Asche zu Asche!

    Die richtige Position, der richtige Platz. Für viele Schwerstkranke ist das oft ein sehr bedeutendes Thema. Und wenn Sie jetzt denken, ich rede vom Krankenhausaufenthalt, dann täuschen Sie sich. Bei einer Begleitung wurde ich einmal Zeugin, wie darüber diskutiert wurde, dass Oma nicht zu Opa ins Grab möchte, weil der immer so laut geschnarcht hat.…

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  • Eh scho Wurscht …

    Die Wiener und der Tod. Nein, ich meine nicht das feine Würstel, das gerne mit Kartoffelsalat gegessen wird. Es geht um den Wiener Schmäh, den Umgang mit der Endlichkeit – eine faszinierende Geschichte. Museum mal anders! Das Wiener Bestattungsmuseum hat einen ziemlich entspannten Umgang mit dem Tod. Hier kann man neben einem lustigen Sensenmann Selfies…

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  • Ja, Bayern ist schön. Zum sterben schön …

    Einmal noch an den Chiemsee. Einmal noch auf die Zugspitze, einmal noch zu den Dreharbeiten bei den „Rosenheim Cops“, die Schauspieler kennenlernen und einen Abschiedsgruß mit ins Hospiz nehmen. All das ist möglich. Mit dem Wünschewagen. Haupt und ehrenamtliche Helfer des Arbeiter-Samariter-Bunds ziehen an einem Strang, um letzte Wünsche wahr werden zu lassen. Eine wunderbare…

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  • Natürlich war früher alles besser! Da war ich ja auch noch jung!

    Sie ist Mitte achtzig und lebt alleine. Sie hat sich daran gewöhnt und kommt damit zurecht. „Ach, dass Einzige, was mich immer mehr stört, ist, dass mir die Dinge ständig aus der Hand fallen. Und das doofe daran ist, die bleiben da auch noch liegen. Mich danach zu bücken ist mir zu anstrengend. Neulich habe…

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  • …und so oft sehe ich die Liebe!

    Sie, 89 Jahre, Er 90 Jahre. Beide wurden gleichzeitig auf die Palliativstation verlegt. Sie teilten sich das kleine Einzelzimmer. Die Betten ganz nah aneinandergestellt, damit sie sich immer sehen und Händchenhalten konnten. Wenn ich dieses Zimmer betrat, dann spürte ich die unendliche Zweisamkeit, die tausend gemeinsam verbrachten Stunden die absolute Vertrautheit. Unglaublich. Es ließ mich…

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  • Wer nicht lesen will muss hören.

    Hoppla, heißt es nicht: „Wer nicht hören will, muss fühlen.“ ? Nicht in meinem Fall. Denn endlich ist mein Hörbuch erhältlich. Ich habe es bereits vor einiger Zeit in einem professionellen Tonstudio eingesprochen und jetzt ist es für alle zu haben. Mit viel Freude und Herzblut habe ich die Geschichten aus SterbeMund auf das Band…

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  • Sie werden lachen, es geht um den Tod

    So lautet der Untertitel meines neuen Buches, indem Sie und ich hoffentlich bald blättern werden. Das ist wirklich eine Geduldsprobe für mich und meine treuen Leser. Aber wieder einmal zeigt sich auch da, dass nicht alles gleich schnell geht. Zugegeben, Geduld ist nicht meine Stärke, aber ich habe es wirklich ernsthaft versucht. Zwei Tage. Wie…

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  • Heißer Draht zum Himmel

    Bei einer Begleitung erlebte ich eine so wunderbar herzliche,kindliche Szene, die zeigt, wie unbefangen Kinder mit dem Todumgehen, wenn man sie nur lässt.Die kleine Tosca, ein Mädchen von ca. 5 Jahren, blonderLockenkopf mit roten Backen, besuchte ihre Oma im Hospiz. Mit einem forschen Blick stellte sie sich an das Kopfende desKrankenbettes und betrachtete die alte…

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