Ein kleiner Trick, wie Sie „unsterblich“ werden…

Lesezeit: 1 Minute

Sie möchten wissen, wie es geht, das ewige Leben? Das ist leichter, als Sie jetzt vielleicht denken.

Geben Sie keinem Ihrer künftig Hinterbliebenen den Zugang zu Ihren Passwörtern. Scheren Sie sich einen feuchten Kehricht um Ihren digitalen Nachlass. Dann wird sich, zumindest in der Social Media Welt, nichts ändern. Alles bleibt wie es ist. Urlaubsbilder, persönliche Texte, Meinungen zu einer aktuellen Situation. Ob Sie Grün, Rot oder Gelb gedacht haben. Alles ist für die ganze Welt, auch nachdem Sie das Zeitliche gesegnet haben, auf ewig zu lesen.

Die digitale Welt dreht sich ganz selbstverständlich nach Ihrem Tod weiter.

Es interessiert Herrn Zuckerberg nicht im Geringsten, ob Sie persönlich am PC sitzen oder mit dem schwarzen Kombi in der horizontalen Lage unterwegs sind. Wenn Sie gestorben sind, läuft Ihr Facebook-Account so oder so munter weiter.

Neulich hat mich Facebook daran erinnert, einem langjährig verstorbenen Freund, zum Geburtstag zu gratulieren. Von einer Jugendfreundin, die vor 5 Jahren mit dem Motorrad verunglückt ist, erhielt ich ein buntes, automatisch erstelltes Album unserer langjährigen Facebook-Freundschaft.

Als wäre nichts passiert, werden Erinnerungen oder Bilder gepostet, obwohl Sie schon lange die Blümchen von unten betrachten. Facebook hat da sein Eigenleben. Unabhängig davon, dass Sie bereits das Zeitliche gesegnet haben. Wenn keiner Bescheid gibt, geht das bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag.

Schon irgendwie ein gruseliger Gedanke, oder?

 Wenn Sie das von sich nicht möchten, dann schreiben Sie alles auf und legen Sie Ihre digitalen Geheimnisse zu Ihrem Testament oder an einen anderen, sicheren Platz. Denken Sie daran Ihre Passwörter an einem vertrauten Menschen weiterzugeben, oder aufzuschreiben. Das gilt selbstverständlich für alle Passwörter, die sich im Leben ansammeln. Ob eBay-Account, Online- Banking oder der Zugang zu Ihren Mails.

Finden, sollte man Ihre Unterlagen allerdings schon.

Wenn Sie Ihre geheimen Daten zu gut verstecken, geht es Ihnen vielleicht wie meinem Onkel. Nach dem Ableben meiner Tante hatte er überhaupt keinen Plan, wo die wichtigen Notizen und Papiere sind. Monate später wurden nicht nur wir in der Garage fündig. Einige Mäuse hatten sich ebenfalls daran zu schaffen gemacht und so manche wichtige Urkunde war zum Nestbau verwendet worden.

„Wenn ich gestorben bin, gebe ich einem Freund die Erlaubnis meinen Facebook-Status auf : „Am chillen mit Jesus zu setzen.“ – unbekannt –

Wer zuerst lacht, lacht am besten!
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