Neu und voller Überraschungen: Live-Hörspiel „Himmel, nochmal“

Im Himmel ist es kalt.

Lesezeit 3 Minuten

Wo ist denn eigentlich der Himmel? Ist es eine Lüge, wenn ich einem Kind erzähle, dass die Oma im Himmel ist? Nein, es ist der schlichte Versuch, den Tod zu verstehen. Verständlich zu machen, was nicht zu begreifen ist. Eben war der Mensch doch noch da und von jetzt auf gleich nicht mehr.

Die Vorstellung, dass ein geliebter Mensch einfach weg ist, übersteigt oft unser Verständnis.

Deswegen schaffen wir uns neue Bilder vom Tod. Es gibt eine Sehnsucht in uns, dass es mehr geben muss als das, was wir mit dem Verstand begreifen können. Dann ist der Tod nichts Endgültiges mehr, sondern nur eine Veränderung in eine andere Welt. Und da ist doch die Idee vom Himmel nicht die schlechteste. Die Vorstellung, dass der geliebte Mensch im Himmel ist, verleiht vielen Trost. Er ist dann nicht weg, sondern einfach nur woanders. Wir schauen nach oben und denken, da ist es besser, friedlicher, obwohl wir alle wissen, dass Wolken nur eine Ansammlung von Wassertröpfchen sind. Ich habe zudem nachgelesen, dass Wolken in höheren Luftschichten und bei sehr niedrigen Temperaturen vorrangig aus Eiskristallen bestehen.

Ach herrje, dann ist es im Himmel kalt.

Trotzdem mag ich das Bild vom Engelchen, das harfespielend auf einer Wolke sitzt. Ich liebe Geschichten, die erzählen, dass wir in den Himmel kommen und dort eine schöne Zeit haben. Ob das stimmt, werde ich wohl oder übel irgendwann einmal selbst überprüfen können …

In meinen Begleitungen erlebe ich immer wieder, dass Sterbende, die an den Himmel glauben, leichter von dieser Welt gehen. Sie vertrauen auf das, was kommt, und überlassen ihrem Gott die Aufgabe, für sie zu sorgen. Gerade wenn ich mich den Herausforderungen des Lebens stellen muss, gefällt mir dieser Gedanke.

Einfach loszulassen und dem Himmel zu vertrauen.

Darauf zu vertrauen, dass da jemand ist, der sich kümmert und mir die Last von den Schultern nimmt – das lerne ich immer wieder in meinen Begleitungen von gläubigen Schwerstkranken, die ihr Schicksal annehmen.

In meinem Hörspiel „Himmel, nochmal“ geht es um mein ganz persönliches Bild vom Himmel. Es gibt zwar Engel, aber doch irgendwie anders. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie es dort aussehen könnte. Meine Romanheldin muss einige Hürden überwinden, bevor sie in die Endlichkeit darf. Dabei passieren ihr einige Missgeschicke, die sie unfreiwillig komisch machen. Sie bringt mich oft zum Lachen.

Lachen im Himmel! Der Gedanke gefällt mir sehr.

In meiner Fantasie wird im Himmel viel gelacht – und natürlich auch Weißwurst gegessen, so wie man sich das in Bayern eben vorstellt …

Wollen Sie wissen, was in „meinem“ Himmel wirklich alles passiert? Möchten Sie mit mir auf eine vergnügliche und berührende Reise gehen? Dann klicken Sie doch einfach mal auf dieser Seite meine neue Rubrik „Himmel, nochmal“ an. Dort finden Sie alle Informationen und Termine.

Wer weiß, vielleicht lernen wir uns bei einem meiner Termine persönlich kennen? Es wäre mir eine Ehre!

Herzlichst

Ihre Petra Frey/ Auer

Ein Kommentar zu „Im Himmel ist es kalt.“

  1. Avatar
    Christa Zepper

    Liebe Frau Frey,
    ich habe Sie in Mühldorf im Sr. Anna Hospitzverein bei einer Lesung erlebt und war total begeistert. Dabei musste ich bei allem Ernst so viel lachen.
    Ich schwärme noch heute davon, wenn ich daran denke.
    Ich war auf einer Palliativstation und im ambulanten Bereich als Palliativfachkrankenschwester tätig und durfte dabei auch viele Sterbende begleiten.
    Der sterbende Mensch möchte nicht den ganzen Tag daran denken, dass er bald nicht mehr da sein wird.
    Deshalb glaube ich, dass Humor in der Sterbebegleitung sehr wichtig ist…..denn dabei geht es um ganz viel LEBEN.

    Christa Z.

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